
Maria grüßt und tröstet farblich erfrischt
Gottesdienste in familiärer Atmosphäre in der Kirche St. Cäcilia in Reichartshausen im Kraichgau
Das Wahrzeichen von Eberbach empfängt seine Besucherinnen und Besucher nun mit modernster Technik und viel Komfort. Die St. Johannes Nepomuk Kirche – eine der wenigen Kirchen im Neorenaissance-Stil – erhielt eine grundlegende Innenrenovierung samt Reinigung der Oberflächen und Putz.
Material-Lieferengpässe und abgebrochene Stuckteile von der Decke des Hauptschiffes hatten zu Verzögerungen der Arbeiten geführt. Nun zeigt sich die Kirche mit modernster Tontechnik, Beleuchtung und Elektrik und damit auf dem neuesten energiesparenden Stand. Leitungen wurden unter den historischen Steinboden verlegt, die Fenster erneuert. Der Seiteneingang erhielt eine Info-Stele, die per Touchscreen aufrufbar ist, die neue digitale Schließanlage sorgt für bessere Sicherheit. Ein Anschluss an das Nahwärmenetz und nicht zuletzt die komplette Umgestaltung der Turmkapelle in einen Raum der Stille ermöglichen einen angenehmen Aufenthalt.
Die St. Johannes Nepomuk Kirche, Eberbach im Rhein-Neckar-Kreis entstand zwischen 1884 und 1887 und beeindruckt durch ihre markante Doppelturmfassade aus Buntsandstein sowie eine große Freitreppe. Sie ist die vierte Kirche an dieser Stelle. Die Eberbacher Pfarrei wurde vermutlich vor dem Jahr 1000 gegründet. Im 18. Jahrhundert war die Kirche baufällig geworden, sie erhielt ein neues Langhaus im Barockstil. Schäden aufgrund des feuchten Untergrundes führten rund 100 Jahre später zum Bau der heutigen Neorenaissance-Kirche. Die Katholische Seelsorgeeinheit Neckartal-Hoher Odenwald Edith Stein kann jetzt ihre internationalen Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Gäste wieder zum jährlichen Eberbacher Orgelsommer begrüßen und mit viel Komfort beherbergen.
Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei in Heidelberg förderte die Modernisierung.
Fotos: Andreas Held