Empore stabilisiert und neue Podeste

Der große Chor kann wieder sicher singen in der Stadtpfarrkirche von Eppingen

Inmitten der zahlreichen Fachwerkhäuser der historischen Altstadt von Eppingen im Landkreis Heilbronn liegt die Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau. Die Kirche ist bereits seit dem Mittelalter bezeugt und wurde vielfach umgebaut. Historische und moderne Bauteile ergänzen sich: ein hochgotischer Turmchor, ein spätgotisches Langhaus sowie ein Querhaus aus den 1970er Jahren bilden das Kirchengebäude. Im Turmsockel befinden sich bedeutende Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit der benachbarten früheren Katharinenkapelle stellt die Stadtpfarrkirche ein markantes Ensemble im historischen Kern von Eppingen dar.

 

Bei einer Sicherheitsbegehung stellte sich heraus, dass die bestehende Wendeltreppe zur Empore zu eng war. Außerdem entsprach die Empore selbst nicht mehr den Sicherheitsstandards. Die bislang gewohnte Zahl an Chorsängerinnen und -sängern war nicht mehr zulässig und barg ein Sicherheitsrisiko. Die Pfarrgemeinde ließ daraufhin eine neue Betonfertigtreppe mit größerem Durchmesser einbauen und die Empore stabilisieren. Dabei mussten Auflagen des Denkmalamtes beachtet werden. Die Podeste für Sängerinnen und Sänger sowie Musikerinnen und Musiker wurden ebenfalls erneuert. Durch diesen aufwändigen Umbau der Orgel- und Musizierempore können in der Stadtpfarrkirche von Eppingen nun wieder Gottesdienste mit musikalischer Umrahmung sowie Konzerte stattfinden.

Die Stiftung Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei in Heidelberg förderte den Umbau der Empore.

Foto Paul Steputat

Danke an alle Beteiligten!

Empore stabilisiert und neue Podeste

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