Mit der Generalsanierung des Pfarrhauses St. Johann konnte ein einmaliges Baudenkmal erhalten werden

Wieder zum Strahlen gebracht

Im Freiburger Stadtteil Wiehre steht ein einzigartiges Ensemble architektonischer Stilrichtungen. Zu diesem gehört die neoromanische Kirche St. Johann, die Gewerbeschule im Stil der Renaissance, die klassizistische Lessingschule – und das neugotische Pfarrhaus der Gemeinde. Passanten bewundern die Vielfalt der Baustile auf so kleinem Raum. Was den Passanten freilich verborgen blieb, war der bauliche Zustand des Pfarrhaus mit seinem markanten Turm. Als Anfang 2013 ein neuer Pfarrer in die Gemeinde kam, rückte der Zustand dieses einmaligen Baudenkmals in den Fokus. Der Pfarrer wollte in die dortige Pfarrwohnung einziehen, um nah bei seiner Gemeinde zu sein. Diese wurde seit mehr als 10 Jahren nicht bewohnt und wies erhebliche bauliche Mängel auf. Gleichzeitig musste die Sanierung zum Denkmalerhalt zügig beginnen, da irreparable Schäden drohten. Diese wiederum hätten auf längere Sicht die Nutzung des Hauses durch Jugendgruppen und die Katholische Sozialstation unmöglich gemacht.

Dank der Unterstützung des Breisgauer Katholischen Religionsfonds konnte die Generalsanierung des gesamten Pfarrhauses St. Johann in Angriff genommen werden. In den Innenräumen wurde der Teppich entfernt. Zutage traten wunderschöne Fliesen und Fischgrätparkett aus der Zeit der Erbauung. Maler restaurierten Deckengemälde und rückten diese Zeugnisse der Vergangenheit in ein ansprechendes Licht. Zusätzlich wurde die gesamte Elektrik erneuert. Mit großem Aufwand verbunden war die Anhebung des abgesackten Turms. An der Natursteinfassade mussten zahlreiche Steine ausgetauscht und saniert werden. Schließlich wurden das charakteristische Schieferdach und teilweise die Kupferbleche erneuert. Bei den Arbeiten am Dach zeigten sich schwere Beschädigungen am Naturstein-Giebel, ebenso an der Kreuzblume. Diese war in sich gerissen und drohte herabzufallen. Nur die Blitzschutzleitung hielt sie noch auf dem Dach. Die Kreuzblume wurde reproduziert und in einer feierlichen Zeremonie angebracht.

Die Besucher des Pfarrbüros, der Jugendräume und der zentralen Verwaltung der Katholischen Sozialstation Freiburg können nun die Schönheit des Hauses genießen.. Auch der Pfarrer lebt heute in dem Haus.

Danke an alle Beteiligten!

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