
Spielerisch über die Taufe sprechen
Erzdiözese bietet kostenlose Sinnsucher*Tüten für Taufeltern und Patinnen und Paten an
Freiburg (pef). Das Geld für die Unterstützung von Binnenvertriebenen während der Winterzeit kommt aus den Nothilfemitteln der Erzdiözese Freiburg mit 35.000 Euro und aus der Hedwig und Bernhard Schilli Stiftung mit 45.000 Euro.
Seit dem Militärputsch im Februar 2021 versinkt Myanmar in Gewalt und Chaos. Viele Menschen haben Angehörige verloren, leben in Flüchtlingscamps und sehen keine Zukunft für sich. Die Kirche bleibt an ihrer Seite, selbst unter schwierigsten Bedingungen.
Father Philip Aung Nge etwa – er war im Herbst 2025 einer von drei Gästen zum Monat der Weltmission in der Erzdiözese Freiburg – engagiert sich in Myanmar für Menschen, die von Konflikten und Naturkatastrophen betroffen sind. Dort, wo Familien ihr Zuhause verlieren und Kinder keinen Zugang zu Bildung haben, organisiert er Unterstützung. Als Leiter des Diözesanen Notfallteams in der Diözese Loikaw sorgt er dafür, dass Vertriebene und andere besonders verletzliche Gruppen Hilfe erhalten, unabhängig von Religion oder Herkunft.
Mehr als 60 Schulen in Flüchtlingslagern, rund 5000 Kinder, 500 Lehrer und Freiwillige aus der Pfarrei verlassen sich auf die monatliche Unterstützung seines Teams. Es liefert Lebensmittel, Medikamente, Lehrmaterial, hilft beim Bau provisorischer Klassenzimmer und bietet Lebenshilfe. So wird versucht, jeden Monat die wichtigsten Dinge bereitzustellen.
Dieser Winter hat dem Kayah-Staat – einer von 15 Verwaltungseinheiten in Myanmar – ungewöhnlich strenge Kälte gebracht, was für vertriebene Familien ernsthafte und unmittelbare Herausforderungen mit sich bringt. Viele Binnenvertriebene leben in provisorischen Unterkünften, die nur minimalen Schutz vor eisigen Temperaturen, starken Winden und strenger Nachtkälte bieten. Der Mangel an geeigneten Decken, warmer Kleidung und angemessenen Waschmöglichkeiten setzt sie zusätzlichen Gesundheitsrisiken aus, darunter Atemwegsinfektionen und andere kältebedingte Erkrankungen.
Kinder, ältere Menschen und schwangere Frauen haben in dieser Jahreszeit Schwierigkeiten, sich warm zu halten. Sie sind besonders gefährdet, da sie unter Bedingungen leben, die weit über das hinausgehen, was ihre Unterkünfte aushalten können. Da die Temperaturen weiter sinken, wird humanitäre Hilfe noch dringender.
Die Bereitstellung von Winterdecken, warmer Kleidung, Brennholz und verbesserten Materialien für Unterkünfte kann die Risiken für vertriebene Familien erheblich verringern. Die Verbesserung des Zugangs zu Nahrungsmitteln und grundlegenden Gesundheitsdiensten gerade auch für Menschen mit Behinderung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden zu stärken. Rechtzeitige Unterstützung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass Binnenvertriebene im Kayah-Staat den Winter sicher, in Würde und ohne Angst um ihr Wohlergehen überstehen können.
Die Hedwig und Bernhard Schilli Stiftung ist eine vom Ehepaar Hedwig und Bernhard Schilli gegründete Treuhandstiftung unter dem Dach der Gemeinschaftsstiftung der Erzdiözese Freiburg, die von den Stiftungen der Erzdiözese Freiburg verwaltet wird. Die Eheleute starben kurz nacheinander im März und im Juni 2022 im Alter von 81 und 87 Jahren. Sie waren kinderlos geblieben und hatten große Teile ihres Vermögens der Stiftung vermacht.




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