
Als Familie Gott in der Stille spüren
Christliche Besinnungstage im Bildungshaus St. Luzen in Hechingen
Peru ist ein Land mit großen ökologischen Problemen. Es spürt den Klimawandel bereits massiv und steht vor den Auswirkungen einer fortschreitenden Umweltzerstörung. Sozioökologische Konflikte bestimmen den Alltag vieler Menschen. Die Comboni-Missionare in Peru haben deshalb eine „Schule für integrale Ökologie“ gegründet. Sie schulen Seelsorgerinnen und Seelsorger, Ordensleute sowie Pädagoginnen und Pädagogen darin, die von Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato Si“ formulierte Vision und Botschaft einer „integralen Ökologie“ in pastorales und gesellschaftliches Handeln zu übersetzen.
Viele Laien-Seelsorgerinnen und -Seelsorger aus verschiedenen Teilen Perus sowie Ordensfrauen und Priester haben bereits teilgenommen und am Ende des einjährigen Online-Programms konkrete Pläne zu Müllvermeidung, Wiederaufforstung oder Umweltbildung in Schulen entwickelt. Auch zusätzliche Präsenzseminare in verschiedenen Regionen des Landes dienen dem Ziel, Schritt für Schritt ein Netzwerk kirchlicher Initiativen entstehen zu lassen, das in den kommenden Jahren alle Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen in ganz Peru erreichen soll. Die virtuelle Schule, von Padre Juan Goicochea federführend geleitet, vermittelt praxisnahe Ansätze, um den Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit in der pastoralen Arbeit nachhaltig zu verankern.
Die Förderung durch die Alfons und Bertha Rothe Stiftung unter dem Dach der Gemeinschaftsstiftung der Erzdiözese Freiburg ermöglichte den Aufbau der virtuellen Plattform, die Finanzierung von Lehrkräften sowie die Durchführung von Präsenz-Workshops in verschiedenen Regionen Perus.
Foto: Padre Goicochea



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