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Ein spektakuläres und einmaliges Erlebnis, das Staunen, Bewunderung und Demut hervorrief: Die riesige „Gaia“ des britischen Künstlers Luke Jerram im Dom St. Blasien war ein sensationeller Besuchermagnet. Die von innen beleuchtete Erdkugel schwebte fast sechs Wochen unterhalb der imposanten Domkuppel. Sie vermittelte den Besucherinnen und Besuchern eine beeindruckende Sicht auf unseren Planeten, der sonst nur Astronauten im Weltall vorbehalten ist.
Aus Originalaufnahmen der NASA hat Luke Jerram in mehreren Größen maßstabs- und detailgetreue dreidimensionale Abbildungen der Erde geschaffen. Das in St. Blasien gezeigte Exemplar ist mit einem Durchmesser von zehn Metern das größte und 1,3 Millionen Mal kleiner als die reale Erde. Es vermittelte den Gästen den Eindruck, als wären sie selbst im Weltall. Und sie erlebten den blauen Planeten Erde als einen wunderschönen und kostbaren Ort, als ein schützenswertes Ökosystem, das es dringend zu bewahren gilt. Daher auch der Titel „Gaia“ – Mutter Erde. Über 140.000 Menschen, darunter viele Schulklassen, bestaunten die rotierende Erdkugel in St. Blasien.
Luke Jerram ist ein international renommierter Installationskünstler aus Großbritannien. Seine interdisziplinären Werke – darunter Skulpturen, Klanginstallationen und Live-Arts-Projekte – faszinieren weltweit. Mit seinen Projekten macht er globale Themen wie Klimawandel, Wissenschaft und die Zerbrechlichkeit unseres Planeten erfahrbar. Jerrams Werke wurden in über 25 Ländern gezeigt und sind in renommierten Museen ausgestellt. Mit „Gaia“ regt er die Menschen an, sich mit der Erde als unserem einzigen Zuhause auseinanderzusetzen. Dies ist ihm auch in St. Blasien auf beeindruckende Weise gelungen.
Die Erzbischof Hermann Stiftung förderte die Präsentation der Gaia.



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