
Wichtige Angelegenheiten weiter selbst regeln
SkF Mannheim hilft mit intensiver Beratung und schützt vor rechtlicher Betreuung
Einsamkeit, Trauer oder keinen Auweg mehr aus Krisen und Verzweiflung finden, mit diesen Themen wenden sich immer mehr Menschen aller Altersgruppen an die Telefonseelsorge der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland. Rund 7.500 Ehrenamtliche hören zu, haben Verständnis und Empathie, geben Tipps und machen wieder Mut. Sie leisten bundesweit rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr seelsorgerische Unterstützung und bieten ein Netz, das trägt, damit Menschen in Krisen nicht ins Bodenlose stürzen. Um bundesweit noch besser zusammenarbeiten zu können, hat die Telefonseelsorge mit DAISIE, der digitalen Arbeits- und Informationsplattform für Seelsorge im Ehrenamt, nun ein neues leistungsstarkes und benutzerfreundliches sowie zukunftsfähiges Intranet aufgebaut. Auf dieser barrierefreien Plattform finden Seelsorge, Organisation, Schulungen, Kommunikation und Verwaltung statt.
Die Telefonseelsorge in Deutschland besteht aus einem bundesweiten Netzwerk aus 104 Regionalstellen. Allein im Erzbistum Freiburg engagieren sich 650 Ehrenamtliche sowie 14 hauptamtliche Mitarbeitende in Mannheim, Pforzheim, Karlsruhe, Offenburg, Freiburg, Konstanz und Lörrach. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur kirchlichen Präsenz in der Gesellschaft. Im Jahr 2024 führten sie rund 90.000 Gespräche am Telefon sowie 7.800 Online-Gespräche (Mail und Chat). Damit hat sich innerhalb weniger Jahre die Seelsorge in den digitalen Kanälen verdoppelt bis verdreifacht. Die Kontaktaufnahme über Chat und Mail erleichtert vielen Menschen, Hilfe zu suchen, wenn sie in seelischer Not sind. So ergänzt die Telefonseelsorge die bestehenden kirchlichen Beratungsangebote und entlastet die psychosozialen Dienste. Die Telefonseelsorge ist vor allem für einsame und trauernde Menschen eine vertrauensvolle Anlaufstelle, so eine Studie. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil der kirchlichen Seelsorge.
Die Stiftung Erzbischöflicher Stuhl förderte die Entwicklung der Intranetplattform DAISIE.
Foto: Erzdiözese Freiburg, Peter Cupec

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