SkF Mannheim hilft mit intensiver Beratung und schützt vor rechtlicher Betreuung

Wichtige Angelegenheiten weiter selbst regeln

Wer eine psychische Erkrankung hat oder durch eine Behinderung eingeschränkt ist, kann manchmal nicht mehr in der Lage sein, wichtige Angelegenheiten selbst zu regeln. Hat man nicht mit entsprechenden Vollmachten vorgesorgt, bestellt das Amtsgericht dann eine sogenannte rechtliche Betreuung, die sich zum Beispiel um die Bankgeschäfte, eine Wohnungssuche, die Pflegegrad-Einstufung oder Behördengänge und -korrespondenz kümmert. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Mannheim geht innovative Wege und stärkt vor allem psychisch erkrankte Menschen mit intensiver Betreuung, so dass eine durch das Amtsgericht eingesetzte rechtliche Betreuung meist nicht nötig wird.

Eine Studie hatte nachgewiesen, dass bis zu fünfzehn Prozent der rechtlichen Betreuungen nicht notwendig gewesen wären, wenn frühere Unterstützungssysteme wie etwa eine Beratung gegriffen hätten. Der SkF Mannheim unterstützt daher Menschen, die sich im organisatorischen Alltag schwer tun, bei komplizierten bürokratischen Vorgängen. Die Mitarbeitenden helfen etwa, das Wohngeld richtig zu beantragen, organisieren Unterstützung für den Haushalt oder „übersetzen“ komplizierte Behördenbriefe und beraten bei den nächsten Schritten. Oft reichen diese kleinen Hilfen im Alltag schon, damit sich eine beeinträchtigte Person wieder zurechtfindet und weiter alleine für sich sorgen kann. Vor allem aber können die Mitarbeitenden des SkF viel schneller helfen.

zwei Hände liegen auf einem Tisch auf Papieren, halten einen Kugelschreiber zwischen sich, gegenüber sitzt unscharf eine Person

Eine Betreuung einzurichten dauert in der Regel acht bis neun Monate. Eine Beratung findet hingegen innerhalb von nur zwei bis drei Tagen statt und ermöglicht dadurch ein schnelles und unbürokratisches Handeln. Der SkF unterstützt mit seinem bundesweit eimaligen Angebot „Beratung vor Betreuung“ viele Betroffene in Mannheim und ermöglicht ihnen eine weiterhin eigenständige Lebensführung. Dabei arbeitet er mit Sozialdiensten, Schuldner- und Sozialberatungsstellen, Seniorenberatungsstellen und dem Betreuungsgericht zusammen.

Nach dem Ende der Finanzierung durch die Soziallotterie von Aktion Mensch und vor der weiteren Folgefinanzierung durch die Stadt Mannheim sicherte die Stiftung Erzbischöflicher Stuhl Freiburg das Projekt „Beratung vor Betreuung“ übergangsweise für ein knappes Jahr mit einer Förderung.

Foto: Erzdiözese Freiburg

Danke an alle Beteiligten!

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8 Sänger und Sängerinnen, schwarz gekleidet, Notenmappen in den Händen in einer Kirche

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Ehrenamtliche Kantorinnen und Kantoren erhalten Schulung vom Amt für Kirchenmusik

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Gegen das Vergessen

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Ort der Hoffnung und Wegbereiter für Veränderung

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gemaltes Bild mit bunten Ecken in blau, grün, rot und gelb, mit weißen Streifen abgesetzt

Dounia girls

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Erstes internationales Treffen von nicht geweihten Seelsorgenden in Rom

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Unterstützung im Sprach-, Kultur- und Behördendschungel

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Erste Anlaufstelle für Leib und Seele

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MöglichkeitsGarten – bunt, nachhaltig und ökumenisch

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Teilen, tauschen, plaudern, helfen

Café Ukraine in Konstanz bietet Nestwärme, Austausch und viel Unterstützung

Alleinerziehende Mütter entlasten

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