
Lesen, Schauen, Staunen
Kurzweilige Kulturgeschichte zu Weihnachtskrippen von Mini bis XXL
Jeder Mensch ist einzigartig. Seine Würde ist unantastbar. Und er darf sein, wie er ist. Mit dieser Botschaft begeisterten die Aufführungen der Community-Oper das Publikum an verschiedenen Spielorten mitten in der Stadt Freiburg. Der Garten des Priesterseminars der Erzdiözese Freiburg war Auftaktort und Bühne für ein ungewöhnliches dreiteiliges Opernprojekt, das sich für Vielfalt und Vielstimmigkeit einsetzte.
Für das Musiktheater kooperierten der Verein Community-Oper Freiburg e.V., mit dem Zentrum für Anthropologie und Genderstudies der Universität Freiburg, der Stadt Freiburg und dem Referat Frauen-Männer-Gender des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes. Die Zusammenarbeit ermöglichte die Uraufführung einer inklusiven Oper, die an drei verschiedenen Orten in Freiburg stattfand. Start war im Garten des Priesterseminars, der zweite Akt zog sich als „Silent March“ durch die Straßen der Altstadt, der dritte Akt schließlich fand als feierliches großes Finale in der Alten Universität statt. Insgesamt über 400 Besucherinnen und Besucher verfolgten eine musikalische Spurensuche nach Identität, Zugehörigkeit und Gerechtigkeit, die auf intensiven kulturgeschichtlichen Recherchen beruhte.
Das Referat Frauen-Männer-Gender des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes nutzte die Chance dieser kreativen Kooperation, um seine Themen an die Öffentlichkeit zu bringen und für Geschlechtergerechtigkeit zu werben. Jesus liebt jede Person, wie sie ist. Diese Botschaft ist aktueller denn je. Davon zeugten die Aufführungen auf originelle Weise und vermittelten so auch das Evangelium mit spielerischer Musikalität.
Die Erzbischof Hermann Stiftung förderte die Oper.
Foto: Fabian Mondl

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