Segensvelum der Kirche St. Peter in Endingen restauriert

Wertvolle Stickkunst aus Goldmetall

Eine außergewöhnliche Kostbarkeit der Kirche St. Peter in Endingen am Kaiserstuhl ist das wertvoll und in zeitaufwendiger Handarbeit gestickte, rund 100 Jahre alte Segensvelum. Das ist ein hochwertiges Gewand aus Damast, welches ein Priester zum feierlichen sakramentalen Segen um seine Schultern legt. In Endingen wurde es zu besonderen Anlässen, insbesondere bei Prozessionen mit dem Allerheiligsten, eingesetzt und war in die Jahre gekommen. Es musste dringend restauriert werden.

Das Segensvelum von St. Peter beeindruckt durch eine detailgetreue Jesusdarstellung. Sie ist besonders in den Augen- und Kopfpartien ausgeschmückt. Die Motive und filigranen Handstickereien aus Goldmetall sowie zusätzliche unterschiedliche Handsticktechniken in verschiedenen Farben zeugen von der Kostbarkeit des edlen liturgischen Gewandes. So ist etwa eine sogenannte Kantillenstickerei angebracht, bei der eine Stickerin Röhrchen auffädelt und unterfüttert, sodass ein Relief entsteht. Die Vermutung, dass das Segensvelum von St. Peter in einem Kloster gefertigt wurde, begründet sich in den aufwendigen Motiven und Sticktechniken. Sie konnten nur langsam und mit sehr viel Zeit hergestellt werden und verweisen auf eine Kreativität und Meisterschaft, wie sie etwa die Franziskanerinnen im Kloster Gengenbach besaßen. Das Gewand wurde vermutlich dort hergestellt und liebevoll bestickt. Diese Handarbeit wird aus Kostengründen in Deutschland heute kaum noch gemacht.

Die Erzbischof Hermann Stiftung förderte die Restaurierung des Segensvelum.

Danke an alle Beteiligten!

Förderprojekte der Erzbischof Hermann Stiftung

Erdkugel in einer großen Kuppelkirche im blauen Licht

Die Gaia in der Domkuppel

Besuchermagnet im Dom St. Blasien

eine Gruppe von auffällig schwarz und weiß gekleideter Frauen und Männern und nonbinären Personen läuft auf den Betrachter zu eine Straße entlang, große alte Häuser rechts und links, im Hintergrund ein Kirchturm

Polyphonie – jeder Mensch ist einzigartig

Community-Oper für gendergerechte Vielfalt und Vielstimmigkeit

Krippe als Cartoon lustig und bunt, Maria und Josef mit Kind, darüber ein Engel, Ochs und Esel schauen aus dem Stall heraus, ein weißes Schaf springt davon

Lesen, Schauen, Staunen

Kurzweilige Kulturgeschichte zu Weihnachtskrippen von Mini bis XXL

sehr alte, dicke Bücher auf dunklem Holztisch in einer hellen, barocken Bibliothek, hohe Bücherregale

Risse, Schädlinge und Tintenfraß

Klosterbibliothek in St. Peter sichert historische Bände für die Zukunft

Organist am Spieltisch im Chor einer großen Kirche, vorne zwei Mikrofone

Vier Orgeln auf fünf CDs mit sechs Stunden Musik

Orgeln des Freiburger Münsters eingespielt

ein Handy, auf den Bildschirm ein Kirchenfenster und Text

Mobile Kunstgeschichte

Informationen zu den Chorkapellen im Freiburger Münster

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Trümmer, Schutt und Asche

„Sonst war es still“: Ausstellung und Publikation erinnern an die Bombennacht in Freiburg im November 1944

Musikalische Weiterbildung in der Fläche

Dirigieren geistlicher Musik im Intensiv-Workshop in Mosbach-Neckarelz

in rot, grün, blau erleutetes Kirchenschiff, kleiner Chro, davor Dirigentin, Zuhörer und Zuhörerinnen davor in den Kirchenbänken

Musikalischer Lobgesang in Jazzharmonik

Musikalischer Lobgesang in Jazzharmonik

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Lass dich berühren

Spirituell-künstlerische Installation für die Fastenzeit in der Stiftskirche Baden-Baden

Hörsaal, Dozent vor güner Tafel, voller Plakate

Fenster zur Theologie

Vielstimmiger Studientag zu Forschung und Lehre an der theologischen Fakultät der Universität Freiburg

mit Licht an eine Kirchenwand aus gelben Backstein projizierte Friedenstaube, weiße Silhouette mit grünem Zweig mit Blättern

Wandern, singen, musizieren, beten und glauben

Revival einer musikalischen Wallfahrt

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