Blick in den Chorraum einer gotischen Kirche, von der Decke bis fast nach unten sind weiße Fäden gespannt, die wie Lichtstrahlen aussehen, hinten ein Altar, in der Mitte hängt ein großes Kreuz

Die erste große, zeitgenössische Kunstinstallation im Innenraum des Freiburger Münsters wird eine leise und zarte Installation sein. Den Entstehungsprozess dieses Werkes können alle Besucher und Besucherinnen des Münsters ab dem 13. April miterleben. Die Künstlerin Elke Maier wird in einem Zeitraum von sechs Wochen einen feinen, weißen Baumwollfaden mit tausenden von Metern zwischen der Michaelsempore bis zum Hochaltar spannen. Die Arbeit erfolgt in asketischer und ästhetischer Anstrengung Meter um Meter, im Dialog mit dem sakralen Raum. Die zarten Fäden reagieren mit dem Einfall des Lichts. Die Wirkung des Kunstwerks ist wechselnd, prozesshaft- eine Ahnung von Transzendenz.

Die Installation wird von der Erzbischof Hermann Stiftung gefördert.

Die Installation wird beim zum 28. September 2026 im Münster zu sehen sein.

Flyer zum download

Parallel zeigt das Münsterforum vom 23.04. bis zum 20.06. eine Fotoausstellung von Fadeninstallationen von Elke Maier in anderen Sakralbauten seit 2003.