In der Erzählung „Magdalena am Grab“ des Autors Patrick Roth unternimmt ein junger Regiestudent in Hollywood den Versuch, mit einer Schauspielerin die Begegnung Maria Magdalenas mit dem Auferstandenen vor dem leeren Grab Christi (Johannes 10, 1-18) durch den szenischen Nachvollzug besser zu verstehen. In einer dramatischen Wendung der Ereignisse gerät die Probe zu einer Parabel über das zerrissene Band zwischen Mensch und Gott und darüber, wie völlig überraschend eine Wandlung des Verhältnisses beider zueinander sich ereignet und beide im wechselseitigen Wiedererkennen eine „Auferstehung“ erfahren.

Eine Aufführung des Theaters der Stille mit Iris Melamed und Frank Albrecht, Regie Sahar Amin, gefördert von der Erzbischof Hermann Stiftung.